Akupunktur

Die traditionelle chinesische Medizin erzielt bei zahlreichen chronischen und akuten Krankheitsbildern sehr gute Erfolge. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich erwiesen. Sie ist ein regulatives Verfahren, bei der blockierte körpereigene Reaktionen in Gang gesetzt werden und die Selbstheilung anregen.

Mit sehr feinen Nadeln wird an bestimmten Akupunkturpunkten, von denen es weit mehr als 600 auf dem menschlichen Körper gibt, die Lebensenergie „Qi“ ins Gleichgewicht gebracht.
Sie hat eine schmerzlindernde, ausgleichende, abwehrsteigernde, und damit heilende Wirkung.

Anwendungsbereiche:

  • Schmerzerkrankungen wie Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Spannungs- und chronische Kopfschmerzen, Schmerzen im Kiefergelenk, Schmerzen nach Operationen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Potenzstörungen
  • Gelenk-Rheuma
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • schmerzhafte Menstruation (Dysmenorrhö)
  • Erkrankungen aus dem Hals-, Nasen- und Ohrenbereich, etwa Tinnitus
  • Entzündungen und Schmerzen an Zähnen
  • Schlafstörungen, Angstzustände, nervöse Unruhe

Auch in und nach der Schwangerschaft kann Akupunktur bei bestimmten Beschwerden helfen (Erbrechen, Übelkeit und Rückenschmerzen), die Nadeln können die Geburt vorbereiten und erleichtern. Auch die Beeinflussung der Lage des Ungeborenen im Mutterleib ist durch Akupunktur in der Schwangerschaft manchmal möglich. Nach der Geburt werden Schmerzen im Wochenbett, zum Beispiel durch Dammschnitt oder Kaiserschnitt gemindert.

Ohrakupunktur:

Die Ohrakupunktur ist eine seit Jahrhunderten bewährte Heilmethode. Das heutige Nadeln an der Ohrmuschel hat der französischen Arzt Dr. Paul Nogier begründet und erforscht.

Bei der Ohrakupunktur werden häufig Dauernadeln verwendet. 

Die Behandlung mit Dauernadeln ist relativ schmerzfrei. Da die Nadeln nur etwa 1 mm über die Hautoberfläche herausragen, fallen sie kaum auf. Der Vorteil besteht in der dauerhaften Wirkung. Durch eine Stimulierung kann die Wirkung der Akupunktur während der Dauer des Verbleibs immer wieder erneuert werden.

Somit erfolgt eine langfristige energetische Unterstützung des Körpers zur Selbstheilung und ein dauerhafter Behandlungserfolg.

Anwendungsbereiche:

  • Schmerztherapie
  • Unruhezustände, Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen
  • Suchtbehandlung
  • und in Notfallsituationen zur Bewältigung akuter Traumata oder zur Entkrampfung

Schröpfen

Mit den gläsernen Schröpfköpfen wird ein lokal begrenztes Vakuum erzeugt, wodurch sie sich auf der Haut festsaugen. Der Stoffwechsel, das Immunsystem und die schmerzlindernden Systeme werden aktiviert und Muskelverspannungen lösen sich.

Moxibustion

Hier werden durch Abbrennen von getrockneten Beifußblättern (Moxakraut) bestimmte Akupunkturpunkte erwärmt, um die Blut- und Energiezirkulation anzuregen.